Glaube im Alltag

Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen

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Glaube im Alltag

Liebe Pfarrangehörige,

die Ferienzeit ist zu Ende und ich hoffe, dass Sie sich gut erholt haben und die Aus-Zeit aus dem Alltag genießen konnten. Die Ferienfreizeiten sind gut verlaufen und die Kinder und Jugendlichen durften gemeinsam unvergessene Tage und Wochen verbringen.

Auch der Familienurlaub in der Ferne oder auch in der Heimat brachte uns eine Erholungszeit.

Jetzt hat uns der Alltag wieder und „es geht schon wieder los“. Dieses losgehen ist oft mit Entscheidungen verbunden: auf welche Schule gehe ich, wo beginne ich meine Ausbildung, wo bekomme ich einen Studienplatz, wo bewerbe ich mich?

Die Tatsache, sich entscheiden zu müssen, bringt unser Leben mit sich.

Man hat dann oft die „Qual der Wahl“.

Am 24. September sind alle wahlberechtigen Frauen und Männer zur Wahl des 19. Deutschen Bundestages aufgerufen. Auch hier müssen wir uns entscheiden! Gehe ich zur Wahl oder nicht? Wen wähle ich? Auch ist seit Jahren immer wieder von Politikverdrossenheit und niedriger Wahlbeteiligung die Rede.

Sie haben eine Stimme

Und es ist wichtig, dass wir von unserem aktiven Wahlrecht Gebrauch machen, denn ihre Stimme hat Einfluss. Es ist an uns allen, gut abzuwägen, welcher Partei ich die Stimme gebe. Letztendlich muss ich meine Wahl mit meinem Gewissen und vor Gott verantworten können.

Ich muss eine Güterabwägung treffen, ich muss mich informieren, ich muss mich entscheiden.

Wir sollten das hohe Gut unserer Demokratie nicht aufs Spiel setzen. Alle vier Jahre habe ich das Recht, bei einer Bundestagswahl meine Stimme abzugeben.

Täglich stehe ich vor der Wahl, Jesus meine Stimme zu geben, das heißt, mich für das einzusetzen, das ihm wichtig ist; sein Wort zum Maßstab zu machen für mein Denken, Reden und Handeln. Diesen Maßstab lese ich in den Evangelien – Jesu Wahlprogramm für jeden Tag. Darin lese ich immer wieder eines: Dass Jesus seine Stimme erhoben hat für die, die keine Stimme mehr haben. Für die an den Rand Gedrängten, für die Ausgegrenzten. Nicht der schlechteste Leitfaden für die eigene Wahl am 24. September:

Denen eine Stimme zu geben, die keine Stimme mehr haben.

Ihr / Euer

Jörg Mang, Gemeindereferent

 

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