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Glaube im Alltag

Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen

Glaube im Alltag

Liebe Pfarrangehörige,

was kam ihnen spontan in den Sinn, als sie den Begriff „Sehnsuchtsort“ auf der Titelseite lasen? Hat sie das gewählte Bild in eine gewisse Richtung gelenkt? Haben sie einen Sehnsuchtsort? Und was verbinden sie damit? Schließen sie doch einfach einmal kurz die Augen und denken an diesen, ihren Sehnsuchtsort. Welche Bilder tauchen vor ihrem inneren Auge auf? Ist es vielleicht ein Ort an den sie sich sehnen, an dem sie noch nie waren, aber unbedingt mal sein möchten? Oder ist es ein Ort, der gefüllt ist mit einer Menge schöner Erinnerungen? Ist der Ort eher zweitrangig und die Assoziation bezieht sich in erster Linie auf einen Menschen oder eine Gruppe?

Wenn wir den Duden bemühen ist dort zu lesen: inniges, schmerzliches Verlangen …eine brennende, verzehrende, ungestillte unbestimmte Sehnsucht! 

Kurz vor den Sommerferien, dürfen wir uns auf den wohl verdienten Urlaub freuen. Wir treten eine Reise an, vielleicht mit dem Auto oder dem Flugzeug. Dürfen mit Freunden in eine der Ferienfreizeiten fahren oder die heißen Tage im Naturfreibad oder am Stausee genießen. Oder in der schönen Natur beim Wandern oder Radfahren die Seele baumeln lassen. Ausbrechen aus dem Alltag, ausbrechen aus Zwängen, Stress und Belastung hinter uns lassen, einfach mal nur an mich denken, und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Es ist eine unbeschwerte Zeit, von der wir möglichst lange zehren möchten. Es werden unzählige Fotos gemacht, ein Video, neue Bekanntschaften gemacht und Freundschaften geknüpft. Und gerade von diesen Erinnerungen werden wir eine Zeitlang beflügelt und angetrieben. Wenn diese Sehnsucht, diese Erinnerung unser Herz berührt, dann zehren wir unendlich davon.

Im 1. Brief an die Thessalonischer schreibt Paulus: „Für kurze Zeit, Brüder und Schwestern, sind wir verwaist, weil ihr uns fern seid, den Augen fern, nicht dem Herzen; deshalb haben wir uns in großer Sehnsucht umso eifriger bemüht, euch wiederzusehen.“ 1 Thess 2,17

Ich wünsche uns allen gemeinsam viele schöne Erinnerungen, die in uns eine Sehnsucht auslösen. Wenn auch dann den Augen fern, nicht aber dem Herzen!

So wünsche ich uns allen eine erholsame Zeit und kommen sie gesund wieder nach Hause, egal wohin die Reise führt.

Ihr/ Euer

Jörg Mang, Gemeindereferent

Foto: Image