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  • Erreichbarkeit im Pfarrbüro

    Wir sind für Sie da! Das Pfarrbüro ist geöffnet für den Publikumsverkehr, allerdings bitten wir weiterhin um telefonische oder digitale Kommunikation soweit als möglich. Bitte tragen Sie eine Mund-Nase-Bedeckung und halten Sie die Sicherheitsabstände ein. Das Pfarrbüro im Pfarrhaus Weiskirchen ist folgendermaßen besetzt: dienstags und mittwochs von 9:00 bis 11:30 Uhr, donnerstags und freitags von 9:00 bis 11:00 Uhr. Beachten Sie die Schließtage in der Gottesdienstordnung. Tel. 06876-325, E-Mail: seelsorgeeinheit-weiskirchen@t-online.de, Homepage. www.pfarreien-weiskirchen.de.

  • Priesterjubiläum Peter Frey

    Liebe Weiskircher,
    „ Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen“
    Mit diesem Wort aus dem Brief des Apostels Paulus wurden wir vor 40 Jahren ausgesandt um als Priester die frohe Botschaft zu verkünden. Versöhnung ist das große Anliegen Jesu. Wir finden Frieden und Zufriedenheit , Gemeinschaft und Freude, wenn wir uns mit uns selbst, unseren Mitmenschen und mit Gott versöhnen. Versöhnung ist der Schlüssel für das Glück eines Menschen. Und wir Priester sind bestellt diesen Ruf Jesu weiterzutragen – an Christi Statt den Menschen zu sagen: Lasst euch mit Gott versöhnen.
    Nach meinem Studium der Theologie und Philosophie in Trier und der Jesuitenuniversität in Innsbruck machte ich mein Pastoralpraktikum in Völklingen St. Eligius bei Pastor Heinz Steinlein. Während dieses Praktikums empfing ich am 16.12.1979 die Diakonenweihe durch Bischof Dr. Bernhard Stein.
    Die Priesterweihe erfolgte am 5. Juli 1980 ebenfalls durch Bischof Dr. Bernhard Stein. Von den damals 9 zum Priester Geweihten sind 3 Mitbrüder verstorben, 2 im Ruhestand und 4 noch als Pfarrer tätig.
    Am Sonntag 6. Juli 1980 feierte ich mit meiner Heimatgemeinde St. Jakobus in Weiskirchen meine Primiz. Ich bin heute noch meinem damaligen Heimatpastor Klaus Stahl und ganz vielen Gemeindemitgliedern dankbar. Da unsere Kirche sich damals in der Renovierung befand, musste ganz viel bis hin zur Bestuhlung improvisiert werden. Ob Schuljahrgang, Nachbarschaft, Vereine, Aktive der Pfarrgemeinde, aber auch Zivilgemeinde und viele Freunde legten sich mächtig ins Zeug. Noch heute erinnere ich mich dankbar an das Fest meiner Primiz, das auch ein großartiges Glaubenszeugnis eines lebendigen Dorfes war. Über diesem Tag stand mein Primizspruch: „Freut euch im Herrn zu jeder Zeit. Eure Güte werde allen Menschen zuteil.“
    Voller Eifer begann ich meinen Dienst als Kaplan in Köllerbach bei Pastor Norbert Kohns. Er war ein guter Lehrmeister und lebt heute im Ruhestand in Rheinbach bei Bonn.
    Danach folgte die Vikarszeit in Mayen bei Pastor Paul Biringer. Sowohl Köllerbach, als auch Mayen waren geprägt von einer großen und interessanten Jugendarbeit. Dazu gehörten die Jugendverbände der Pfadfinder, KSJ und KJG aber auch die Messdiener. Gerne erinnere ich mich an die offene Jugendarbeit mit Jugendgottesdiensten, Discos, Treffs und tollen Freizeiten von Korsika bis Ameland. Aber auch Fahrten nach Rom, Berlin, Paris und München waren damals große Ereignisse und schmiedeten viele Freundschaften.
    Meine Stationen als Pfarrer waren dann Schaffhausen und Werbeln, Illingen, Klarenthal mit Gersweiler und Ottenhausen sowie als Leitender Pfarrer auch Altenkessel und Rockershausen und schließlich die Pfarreiengemeinschaft Hilbringen mit den Pfarrgemeinden Büdingen, Hilbringen, Mondorf und Schwemlingen.
    Meine Tätigkeit als Pastor empfand ich immer als sehr abwechslungsreich – Grund- und Hauptschulen, Mädchengymnasium und bergmännische Berufschule, Kindergartengruppenstunden und Fortbildungsveranstaltungen mit Erzieherinnen; Gottesdienste  aller Art, Krankenbesuche und Besuche in den Seniorenheimen, Kinder- und Jugendfreizeiten, Wallfahrten, eine rege Bautätigkeit in jeder Pfarrgemeinde und sogar Tätigkeiten im Pfarrbüro und vieles mehr.
    Sicher, manchmal war der Weinberg Gottes eher ein Steinbruch, aber niemand hat gesagt dass es immer einfach ist. Aber es war spannend und macht mir immer noch Freude für meinen „Chef“ zu arbeiten. Und wenn ich manchmal müde werde und sage Gott hilf mir, dann meine ich ihn sagen zu hören: Fang schon mal an.
    Nach 40 Priesterjahren sage ich meinem Gott Dank aber auch den vielen Menschen, die mich begleitet haben. Viele gute Begegnungen, manche einsame Wegstrecke und auch Neuaufbrüche liegen hinter mir und vielleicht auch noch vor mir. Schenken Sie mir Ihr Gebet und so Gott will werden wir dieses Jubiläum nach Corona miteinander feiern.
    Ihr/ Euer Pastor

    Peter Frey 
     

  • Neue Information zur Priesterweihe und Primiz von Diakon Dominik Schmitt

    Liebe Schwestern und Brüder,
    auf der Suche nach der RESET-Taste (Neustart-Taste) schreibe ich Ihnen. Die Corona-Krise hat unseren Alltag VER-RÜCKT und viele Pläne in diesem Jahr zunichte gemacht. Mit dem jetzt erscheinenden Pfarrbrief wollte ich ihnen /euch danken für eine schöne Primizfeier, für die fleißigen Hände, den schönen Gesang, für die Arbeit und Mühen. Dieses Fest, wie so viele Feste und Feiern musste leider ausfallen. Die persönliche Gesundheit und die Sicherheit der Menschen hat selbstverständlich höchste Priorität. 
    Langsam und behutsam beginnt allmählich wieder das kirchliche Leben. Wir hier in Mayen haben schon wieder seit einigen Wochen Gottesdienste in unseren Kirchen, dank vieler Menschen, die sich für den Empfangsdienst bereit erklärt haben. Die erste Taufe habe ich wieder Ende Juni und die Erstkommunion feiern wir ab Maria Himmelfahrt einen ganzen Monat lang, samstags und sonntags. Meine letzte Beerdigung konnte mit 90 Leuten, bei dem notwendigen Abstand von 1,5 Metern auf dem Friedhof stattfinden. Dabei ist freilich zu beachten, dass die Landesgesetze hier in Rheinland-Pfalz lockerer sind, als im Saarland.
    Froh darf ich an dieser Stelle mitteilen, dass nun die Priesterweihe am Samstag 26.09.2020 um 9 Uhr im Hohen Dom stattfinden wird. Die Weihe wird live über das Internet übertragen. Die Heimatprimiz in Konfeld findet am 27.09.2020 um 10 Uhr und die Primizvesper um 16 Uhr statt. Am Montag, 28.09.2020 feiere ich um 18.30 Uhr in Konfeld das Dankamt für meine Verstorbenen Angehörigen und Freunde.
    Weiterhin ist geplant, dass ich während der gesamten Woche Gottesdienste halte, damit möglichst viele die Möglichkeit haben, auch unter beschränkten Bedingungen einen Gottesdienst mitfeiern zu können. Folgende Termine sind derzeit in der Überlegung:
    Dienstag, 29.09. Erzengelfest um 18.30 Uhr in Thailen
    Mittwoch, 30.09 Hl. Hieronymus um 18.30 Uhr in Weiskirchen
    Donnerstag, 01.10. Hl. Theresia v. Kinde Jesu um 18.30 Uhr in Rappweiler
    Freitag, 02.10. Herz-Jesu-Freitag und Heilige Schutzengel um 9 Uhr in Konfeld
     
    Zum aktuellen Zeitpunkt sind dies die Planungen, aber wie es immer so schön nach der Ziehung der Lottozahlen heißt: Alle Angaben ohne Gewähr. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt.
    Mit einem Gedanken des Heiligen Thomas Morus wünsche ich allen eine gute Sommerzeit und Gottes Segen!
    Diakon Dominik Schmitt

    Es gibt keinen
    Kummer auf Erden,
    den der Himmel
    nicht heilen kann.
     

Liebe Pfarrangehörige,

Unser Leben hat sich seit dem 13. März 2020 stark verändert. Corona hat alles im Griff, und so ist Angst für viele heute ein ständiger Begleiter. Angst vor dem Virus und seinen Folgen. Angst finden wir nun auch in vielen anderen Bereichen.

Es sind zwar mittlerweile auch Lockerungen gekommen, aber die Angst ist weiterhin im Hinterkopf. Vielleicht sollten wir das Wort Angst mit Vorsicht ersetzen. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Trost aller Angst und Vorsicht, stehen die Ferien und der Urlaub vor der Tür. Die Ferien werden sicherlich in diesem Jahr anders ausfallen wie ursprünglich geplant.

Dabei ist mir der Psalm 139, Vers 5 eingefallen, indem es heißt

"Von allen Seiten umgibst du mich und

hältst deine Hand schützend über mir."

Nach den vergangenen Wochen stellt man sich die Frage, was machen wir im Urlaub? Wie sieht unser Urlaub dieses Jahr aus? Wer hält schützend die Hand über uns?

Einige werden zuhause bleiben auf Balkonien. Andere werden zuhause bleiben und vielleicht Tagesausflüge oder vor Ort Wanderungen unternehmen. Wieder andere werden vielleicht Verwandte und Bekannte besuchen die sie lange nicht mehr gesehen haben.

Für viele waren die letzten Monate turbulent gewesen, sei es in der Schule, am Arbeitsplatz usw. Nun wäre man froh, einfach mal abschalten zu können. Dazu brauchen wir Urlaub und Ferien.

Ich finde das für wichtig und gut. Viele werden dabei entdecken, dass ihr persönliches Umfeld viele Möglichkeiten anbietet. Das könnte die Familie sein, der Garten o.ä..

All das war immer da, aber wir haben es vielleicht nicht geschätzt, weil wir es als notwendiges Übel oder als etwas Selbstverständliches angesehen haben.

Wenn ich nun den Satz aus dem 139. Psalm lese, dann wird mit klar: Der das sagte und schrieb - dem ist es womöglich genauso gegangen. Er hat sich Zeit genommen und hat mal tief durchgeatmet und dann konnte er sagen: "Von alle Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand schützend über mir.

Hält er aber wirklich schützend seine Hand über mir? - werden sich vielleicht Viele fragen.

In allem was mich umgibt ist für Christen - Gott.

Ich merke nur seine Gegenwart nicht, seine schützende, bergende Liebe nehme ich nicht wahr, aber er ist da. Gott ist da: in der Luft die ich atme, in der Blume die ich sehe, in der Begegnung mit den Menschen u.v.a... Für uns oft so selbstverständlich, dass wir nicht mehr daran denken. Erst wenn wir sie brauchen, merken wir, wie sehr sie uns fehlen.

Der Psalmist fühlt sich geborgen, weil er erkennt: "Egal was ich tue - Gott ist da. Wo ich auch bin - Gott ist da!"

Es gibt keinen Beweis dafür. Dem Psalmisten sind damals die Augen aufgegangen für Gottes ständige und stille Gegenwart in seinem Leben.

Ich hoffe und wünsche mir und Ihnen, dass auch uns die Augen aufgehen für die Schöpfung Gottes.

Ich wünsche Ihnen allen einen gesegneten Urlaub, ob zu Hause oder in der Ferne. Erholen Sie sich und bleiben Sie gesund.

Ihr Pastor Leo Koch