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Glaube im Alltag   

Liebe Pfarrangehörige,
ich weiß nicht, ob sie die dargestellte Person
auf der Titelseite sofort erkannt haben?!
Eine außergewöhnliche Person, die ich in dieser Pfarrbriefausgabe gerne in den Mittelpunkt stellen möchte. Vielleicht irritiert Sie der Untertitel oder macht er Sie neugierig?  Beide Elemente - Bild und Untertitel - sind mit der Fusion der Pfarreiengemeinschaft verbunden.
Fusion der Pfarreien unserer Pfarreiengemeinschaft
Unser Bischof hat verfügt, dass die Pfarreien der bestehenden Pfarreiengemeinschaften in unserem Bistum Trier sich zu neuen Pfarreien zusammenschließen. Dieser Zusammenschluss, den man Fusion nennt, soll auf Wunsch des Bischofs bis zum Jahr 2025 vollzogen sein. Das heißt, die 4 Pfarreien unserer Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen mit ihrer Filiale müssen sich zu einer Pfarrei und zu einer Kirchengemeinde zusammenschließen. Entsprechende Sondierungs-gespräche fanden bereits mit den Gremien der Pfarreiengemeinschaft statt.
Alle Gremienmitglieder stimmten einer Fusion zum 01.01.2022 zu. Diese positive Einstellung zur Fusion ist u.a. damit begründet, dass es in den vergangenen 18 Jahren eine durchweg gute Kooperation zwischen den Pfarreien gab. Wir sind über die Pfarrgrenzen hinweg in vielen Bereichen zusammengewachsen: waren bistumsweit eine der ersten Pfarreiengemeinschaften mit einem Pfarreienrat, haben viele gemeinsame Projekte initiiert und langfristig etabliert. Exemplarisch ist hier bspw. der Liturgiekreis und der Ostergarten zu nennen; aber natürlich auch die Jugendkirche MIA in Rappweiler.
Alle Angebote im Bereich der Seelsorge richten sich immer an die Menschen unserer Pfarreiengemeinschaft, und nicht nur an Menschen einer Pfarrei. Auch was die Vermögensverwaltung betrifft, gibt es eine gute Zusammenarbeit. Eine Fusion wird besonders auch in diesem Bereich eine große Erleichterung bringen. Nach den Beratungen der Gremien konnte Pfarrer Leo Koch beim Bischof den entsprechenden Antrag stellen, eine neue Pfarrei zum 01.01.2022 zu errichten. Der leitende Pfarrer muss eine Verzichtserklärung bezüglich der Leitung der noch bestehenden Pfarreien abgeben und zugleich dem Bischof seine Bereitschaft anzeigen, dass er die neu zu errichtende Pfarrei leiten wird.  
Die neue Pfarrei muss auch einen Namen erhalten. Und so möchte ich nochmals auf den Anfang kommen:

Die Mitglieder des Pfarreienrates sowie das Seelsorge-Team beschäftigten sich intensiv mit der Namensfindung.
In Vorbereitung auf die Sitzung des Pfarreienrates wurden die Mitglieder gebeten, Namensvorschläge einzureichen, so dass wir am 7. Juli 2021, in einer lebendigen und konstruktiven Atmosphäre aus den sehr unterschiedlichen Vorschlägen eine einstimmige Entscheidung treffen konnten.
Die neu zu gründende Pfarrei Weiskirchen wird DON BOSCO heißen!
Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: die Pfarrkirchen und die Filialkirche werden weiter das jeweilige Patrozinium führen.
Die Grafik auf der Titelseite zeigt Giovanni BOSCO (1815-1888). Wieso DON BOSCO? Uns war es wichtig, mit dem neuen Namen auch eine Botschaft, ein Programm, einen Auftrag zu verbinden – der zukunftsweisend und Mut machend ist. DON BOSCO ist der Schutzpatron der Jugend und so war schnell die Verbindung zur Jugendkirche MIA mit der dort seit einigen Jahren verortete Firmvorbereitung und zu den Kindergärten, Schulen und natürlich auch zur Jugendhilfe St. Maria geschaffen. Sein pädagogischer und seelsorglicher Auftrag ist heute wichtiger denn je, denn kirchliche Situation seiner Zeit spiegelt sich deutlich auch im Jahr 2021 wider.
„Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ Für den Priester, Erzieher und Sozialarbeiter Bosco war dieser Satz weit mehr als ein netter Spruch: In ihm spiegelt sich die Grundhaltung seines Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit wider … Ich will euch zeitlich und ewig glücklich sehen. Von diesem Wunsch war das ganze Leben des Turiner Jugendapostels bestimmt. Mit seinem Wirken und seinen Werken wurde DON BOSCO zum Anwalt der Jugend. Wie kein anderer hat er mit seinem ganzen Lebenseinsatz junge Menschen begleitet. Ihnen eine Heimat zu geben, Ausbildungsplätze zu finden, die Freizeit zu teilen und in den großen und kleinen Sorgen auf dem Weg zum Erwachsensein einfach da zu sein, dass war DON BOSCOS Programm.“ (Quelle: Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos, www.donbosco.de)
Lebensdaten Don Boscos (Ausschnitte)
*16.08.1815:    in Turin, zwei ältere Brüder, der Vater stirbt als er 2 Jahre alt ist
05.06.1841:    Priesterweihe in Turin
08.12.1841:    Beginn des salesianischen Jugendwerkes
18.12.1859:    Gründung der „Gesellschaft des Hl. Franz von Sales", heute Salesianer Don Boscos
1884:    Romreise und Verfassung des „Rombriefes"
+ 31.01.1888:    Tod in Turin
Juni 1929:    Seligsprechung durch Papst Pius XI.
Ostern 1934:    Heiligsprechung durch Papst Pius XI.
 
Wir erhoffen uns von der neuen Pfarrei, dass sie uns einen guten Rahmen bietet, um diakonisch und missionarisch wirken zu können, so wie es die Bistumssynode angeregt hat. Und gerade hier kann uns der Heilige DON BOSCO Hilfe, Anregung und Stütze sein.
Machen wir uns den Satz des Heiligen zum Programm:
  
Herzlich grüßt Euer
Jörg Mang, Gemeindereferent