Glaube im Alltag

„STEIG EIN – GESTALTE MIT“ – mit Volldampf in die Pfarrei der Zukunft Wadern,

...unter diesem Motto lädt die Steuerungsgruppe der Pfarrei der Zukunft zu einer Zugfahrt mit der MBE von Losheim zur Dellborner Mühle und wieder zurück nach Losheim, am Freitag, 14. Juni 2019 um 17.00 Uhr ab Bahnhof Losheim, ein. Im Anschluss an die Zugfahrt sind alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein und zum Austausch bei gekühlten Getränken und Würstchen in den Saalbau Losheim eingeladen.

 

Heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen, so lautet der Titel des Abschlussdokumentes der Synode, die im Mai 2016 endete. Inzwischen sind 3 Jahre vergangen und man konnte den Eindruck gewinnen, dass es ruhig um die Synode und deren Beschlüsse geworden ist. Aus meiner Perspektive kann ich sagen, dass es von außen betrachtet ruhig wurde, aber viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben intensiv an der Umsetzung gearbeitet und arbeiten noch daran, so dass das Synodendokument in die Praxis umgesetzt werden kann.

Als ein Beispiel für das Arbeiten sind die Erkunderinnen und Erkunder zu nennen, die mit verschiedenen Menschen ins Gespräch gekommen sind, um mehr herauszufinden, wie Menschen heute denken, leben, wo Hoffnungen, Ängste, Freude und Trauer sind. Mit den sogenannten Erkundergesprächen „öffnet sich die Kirche von Trier über ihre Grenzen hinaus auf andere hin.“ (vgl. Abschlussdokument S. 12) So wurden zum Beispiel Gespräche mit der Polizei, verschiedenen Ortsvorstehern, dem Familienzentrum, einer Hebamme, einer selbstständigen Erzieherin, einer Mitarbeiterin der Caritas geführt. Weitere Gesprächstermine mit jungen Familien, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Heimes für psychisch kranke Menschen sind vereinbart. Die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden dem Leitungsteam, das in unserer Pfarrei der Zukunft (PdZ) im Oktober dieses Jahres benannt sein wird, übergeben.  Es wird die Aufgabe sein, aus diesen Gesprächen neue Handlungsfelder zu entwickeln, die dem Menschen zum Heil dienen. Dabei ist jede und jeder eingeladen, sich einzubringen. Denn die Synode ist davon überzeugt, „die Gläubigen wollen sich aufgrund ihrer eigenen Charismen sowohl in den jeweils passenden Aufgabenfeldern einbringen als auch neue Tätigkeiten entdecken, wenn sie sich ihrer Gaben bewusst werden.“ (Abschlussdokument S. 18) Mir wurde bei manchem dieser Gespräche deutlich, wie wir unser jetziges Sprechen und Handeln verändern müssen, um dem heutigen Menschen unter den heutigen Lebensbedingungen gerecht zu werden. Auch wurde mir deutlich, wo wir uns als Kirche mehr einbringen können.

Ein weiterer Schritt in die Pfarrei der Zukunft ist die Einberufung der sogenannten Steuerungsgruppe.

 

Was ist eine Steuerungsgruppe und wer gehört dazu?

Generalvikar Ulrich von Plettenberg hat mit einem Brief an die Dekanate und die Dekanatsvorsitzenden darum gebeten, in allen Pfarreien der Zukunft (PdZ) sogenannte Steuerungsgruppen zu bilden. „Auftrag der Steuerungsgruppen ist es, die Gründung der Pfarrei der Zukunft fachlich und organisatorisch vorzubereiten und den Haupt- wie Ehrenamtlichen vor Ort dabei zu helfen, die erforderlichen Klärungen im Blick auf die gesamte zu gründende Pfarrei auf den Weg zu bringen. (Weitere Erläuterungen finden Sie in der Zeitung: Pfarrei der Zukunft – EinBlicke 02/2019, die in den Kirchen ausliegen.)

Den Auftrag des Generalvikars haben wir umgesetzt und die Steuerungsgruppe auf den Weg gebracht. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe finden Sie am Ende des Textes.

In der Steuerungsgruppe wurde überlegt, wie wir den Übergang in die Pfarrei der Zukunft Wadern gestalten und möglichst viele Menschen ansprechen können, sich weiterhin oder neu in ihren Orten oder auf der Ebene der Pfarrei der Zukunft zu engagieren. Sicher wird es weiterhin einzelne Menschen und Gruppierungen geben, die sich zum Beispiel um die Seniorenarbeit in Büschfeld, Wahlen oder Weiskirchen bemühen, aber es gibt auch Menschen und Gruppierung, die sich überörtlich engagieren, wie etwa beim Ort des Zuhörens am Stausee in Losheim,  im Ostergarten in Wadrill und der Jugendkirche „MIA“ in Rappweiler. Hier treffen und engagieren sich Menschen aus den unterschiedlichsten Orten.

Es gibt auch Menschen, die ganz neue Wege gehen möchten und ihr Christsein zum Beispiel in der Gründung eines Hauskreises leben möchten. Hier möchten sie intensiv über ihren Glauben sprechen und sich vom Geist Jesu Christi erfüllen lassen, um ihren Alltag zu gestalten. 

Um über all diese Themen ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Visionen miteinander zu teilen, lädt die Steuerungsgruppe zu einer Zugfahrt ein. In Bewegung kommen, sich vom Geist Gottes bewegen lassen, Unterbrechungen erleben, anhalten, weiterkommen, im Gespräch sein, sich gegenseitig beraten, Neues hören, Neues denken, Ideen entwickeln, all dies können wir auf der Zugfahrt.

 

Wer darf sich zur Zugfahrt eingeladen fühlen und kann mitfahren?

Eingeladen sind alle Mitglieder unserer Räte aus den jetzigen Pfarreiengemeinschaften Losheim, Wadern und Weiskirchen. Darüber hinaus sind alle eingeladen, die Freude daran haben, die PdZ mitzugestalten, ihre Visionen, ihre Ideen, ihre Erfahrungen, ihr Engagement, ihre Kreativität, ihre Freude am Glauben einzubringen.  

 

Wie lange werden wir unterwegs sein und wie ist die Zugfahrt gestaltet?

Die Zugfahrt beginnt um 17.00 Uhr in Losheim, Bahnhof und endet auch wieder gegen 19.00 Uhr in Losheim. Das besondere an unserer Fahrt wird der Austausch während der Fahrt sein.  Uns stehen 4 Waggons zur Verfügung. Jedem dieser Waggons ist ein anderes Thema zugeordnet:

  • Was ist lebendig in unserer Pfarrei? Wo fühle ich mich wohl?
  • Was wünsche ich mir in der Pfarrei der Zukunft? Welche Visionen habe ich?
  • Was bringe ich ein? Wer sollte dabei sein?
  • Wozu sind wir Kirche?

Die aufgeführten Fragen sollen in den Waggons überlegt, diskutiert, besprochen und auf Papier festgehalten werden.

Damit Sie die Möglichkeit haben, viele der angesprochenen Themen zu überlegen, wird der Zug 3x anhalten, so dass Sie die Möglichkeit haben, in einen anderen Waggon umzusteigen, um mit anderen ins Gespräch zu kommen.

 

Wo kann man sich anmelden?

Anmelden können Sie sich zur kostenlosen Fahrt bis zum 04. Juni 2019 im Dekanatsbüro Thailen: 06871/923010 oder per Mail: cornelia.gard@bgv-trier.de.

Öffnungszeiten Dekanatsbüro: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 8.00-12.00 Uhr. Im Zug stehen rund 200 Plätze zur Verfügung. Deshalb gilt die Reihenfolge der Anmeldung. Nach der Anmeldung erhalten sie ihr Zugticket von uns. Bitte melden Sie sich zügig an.

Gerne können Sie die Mitglieder der Steuerungsgruppe ansprechen und ihre Fragen, ihre Bedenken, ihre Freude und ihre Hoffnungen mit Ihnen teilen.

Im Zugehen auf das Pfingstfest, lade ich Sie herzlich ein, für unsere Pfarreiengemeinschaften und alle Christinnen und Christen in unseren Orten zu beten, damit wir den Geist Gottes spüren und uns in unserem Handeln von ihm leiten lassen.  

 

Herzlich grüße ich Sie im Namen aller Mitglieder der Steuerungsgruppe

Tanja Buchheit-Thewes, Gemeindereferentin

 

 

Mitglieder der Steuerungsgruppe:

Dorothe Altmeyer (Losheim), Dechant Hans-Jürgen Bier, Alena Becker (Weiskirchen), Tanja Buchheit-Thewes (Wadern), Wolfgang Drehmann (Losheim), Bärbel Koch (Nunkirchen), Jörg Mang (Weiskirchen), Melitta Meyer-Haupenthal (Weiskirchen), Stefan Sänger (Wadern), Rainer Stuhlträger (Dekanat), Martina Zimmer (Dekanat)