Maria Himmelfahrt

Rappweiler

  • Geschichte

    Am 15. August 1968 war die Grundsteinlegung zum Bau der heutigen Kirche. Am Weißen Sonntag (13.04.1969) wurde zum ersten Mal, wenn auch noch behelfsmäßig, in der neuen Kirche der Sonntagsgottesdienst gefeiert. Die Konsekration, das heißt: die feierliche Einweihung der Kirche durch den Bischof, war am 22. Oktober 1972 durch Weihbischof Dr. Alfred Kleinermeilert. 

    Patrozinium: Maria Himmelfahrt, 15. August.

    Die Pfarrkirche Rappweiler hat die Besonderheit, dass sie gleichzeitig die Jugendkirche des Dekanates Losheim-Wadern ist.

    Hier ein paar Daten zur Entstehung:

    • Herbst 2010: Zukunftswerkstatt mit rund 40 Jugendlichen zur Frage: „Wie wünschen sich Jugendliche ihre Kirche?“ – Ergebnis bzw. noch unkonkrete Projektidee: Es muss Orte geben, an denen Jugendliche ihren Glauben auf ihre Weise und in ihrer Ästhetik zum Ausdruck bringen können.
    • Ende 2010 bis Ende 2011: Mehrere Versuche, diese Idee umzusetzen, etwa mit einem großen Kinder- und Jugendtag, einem Familienerlebnis-Tag, mehreren experimentellen Gottesdienst-Angeboten und einigen sozial-caritativen Aktionen. Die meisten Jugendlichen, die an der Zukunftswerkstatt teilgenommen hatten, arbeiten nun im „Jugendteam“ mit. Weitere stoßen hinzu.
    • Ende 2011: Etablierung der Projektstruktur und Zielsetzung: Einrichtung einer festen Jugendkirche. Als Ort wir Rappweiler favorisiert. Gründe: Gute Erreichbarkeit mit Bussen, zentrale Lage zwischen Wadern, Weiskirchen und Losheim, gute Sichtbarkeit der Kirche an einer vielbefahrenen Straße, interessanter Kirchenraum mit „Potential“.
    • 6. / 7. März 2012: Das Projektteam bringt die Projektidee in die Dekanatskonferenz ein. Diese beschließt in ihrer Klausurtagung, das „Projekt Jugendkirche“ im Dekanat Losheim-Wadern in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen umzusetzen.
    • April 2012: Information und Aussprache mit mehreren Räten, Gremien und Einzelpersonen im kirchlichen und kommunalen Bereich.
    • Mai 2012: Gemeinsame Sitzung von Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat in Rappweiler: Genehmigung einer „Experimentierphase“ für die Jugendkirche bis Ende 2012.
    • Es folgen weitere Informationen und Beratungsschleifen in  Dekanatskonferenz, Dekanatsrat, Pfarreienrat, mit Weihbischof Robert Brahm und dem Leiter der Abteilung Jugendpastoral im Bistum Trier.
    • Währenddessen: Konzeptentwicklung zur Umgestaltung des Kirchenraums in Zusammenarbeit mit Denkmalpflege und den Verantwortlichen in Pfarrei und Bistum Trier.
    • Juni 2012: Aufwendige Umgestaltung des Kirchenraums in Kooperation mit Angehörigen der Pfarrei. Rund dreißig Bänke werden aus der Kirche geräumt und ein neuer Altar in der Mitte errichtet. Die gesamte Sitzordnung wird verändert, es werden Lichtinstallationen eingerichtet und weitere Gestaltungselemente eingesetzt.
    • Mitte Juni 2012: Offizieller Start der Experimentierphase in Anwesenheit von Generalvikar Dr. Georg Holkenbrink aus Trier.
    • Ab Juni einmal monatlich experimenteller „Chill-Out-Gottesdienst“ (3. Sonntag i. Monat) mit jeweils rund 200-250 Besuchern.
    • 27. September 2012: Zwischenreflexion mit den Räten zur Klärung einiger Differenzen in der Bevölkerung. Es zeigt sich, dass diese überwiegend auf Missverständnissen beruhen.
    • 20./21. Oktober 2012: Visionsworkshop mit dem Projektteam. Entwicklung von Ideen für die Zukunft und konzeptionelle Weiterentwicklung des Projekts.
    • 22. November 2012: Rätesitzung und Beschluss, dass eine öffentliche Sitzung zur Klärung des weiteren Vorgehens nötig ist.
    • Mehrere besondere Aktionen: Kinder- und Jugendtag, Familienerlebnistag, Schulveranstaltungen, Arbeitskreis Jugend, Jahresabschluss in der Jugendkirche, Mitarbeit Bolivienkleidersammlung, Bildungsfahrt zur ehemaligen innerdeutschen Grenze und nach Erfurt …
    • Öffentliche Sitzung am 20. Januar 2013: Viel Lob aus der Bevölkerung für das Projekt.
    • Daraufhin Entscheidung der Räte und des Ortspfarrers: Die Jugendkirche soll dauerhaft in Rappweiler bestehen bleiben.
    • Große Eröffnungsfeier und „Tauf-Party“ am Ostermontag, 1. April 2013! Dabei offizielle Präsentation des Logos und des Namens.
    • Die Jugendkirche heißt nun „MIA“.
    • 03.06.2013: Gewinner des Förderpreises: Als Preisträger des Förderpreises Ehrenamt 2013 in der Kategorie Engagierte Jugend wird der Jugend im Dekanat Losheim-Wadern für das Projekt Jugendkirche MIA eine Urkunde als Dank und Anerkennung für das gesellschaftliche Engagement verliehen.
    • 16.11.2013:  Das „Heilig-Rock-Kreuz“ aus dem Trierer Dom kommt als Dauerleihgabe des Bistums in die Rappweiler Pfarrkirche.